szmmctag

  • Biggesee - Herbstfotos

    Allerheiligen auf einem Samstag!
    Das hört sich für die meisten wahrscheinlich blöd an, für mich bedeutet es allerdings einen der seltenen arbeitsfreien Samstage im Jahr, präzise waren das bisher für mich die 3 Samstage wo ich im Sommer Urlaub hatte.
    Also langes Wochenende quasi, schönes Wetter war angesagt, die Liebste musste Freitag Nachmittag noch arbeiten und so haben wir kurzentschlossen Samstagmorgen ein paar Sachen eingepackt und sind mit dem Wohnmobil an den Biggesee gefahren.
    Da waren wir vor 4 Wochen zum 3. Oktober schon mal, hatten einen schönen Übernachtungsplatz gefunden und mit Olpe, Attendorn und der Atta-Höhle wahrscheinlich schon alles Interessante gesehen.
    Egal, einfach etwas Sonne tanken und im Herbstwald spazieren gehen.

    Bemerkenswert und eine klare Empfehlung: der Bigge-Grill, leider ohne eigene Internet Seite.
    Eigentlich eine Pommes-Bude mit Parkplatz, wo wir vor 4 Wochen schon hervorragend gegessen und ein Foto wo der Parkplatz voll mit Moppeds war gesehen hatten, letzten Samstag haben wir das dann mal live und in Farbe gesehen.

    UN-GLAUB-LICH!

    Moppeds ohne Ende, ich sag mal so 5 - 10 Motorräder hätten -vielleicht- noch Platz gehabt. Oder Fahrräder. :)
    Für Autos oder erst Recht unser Wohnmobil gab es überhaupt gar keine Möglichkeit nur auf den Parkplatz zu kommen.
    Nun gut...

    Ein paar Stunden und einen ausgedehnten Spaziergang später konnten wir dann auf dem Weg zu unserem Übernachtungsplatz da doch noch was essen gehen. Wie beim letzten Besuch: bestes Essen zu vernünftigen Preisen. So aus der Kategorie: Lecker & Pappsatt. :)

    Sonntag ausschlafen, spazieren im Herbstwald, frühstücken, Besuch im Olper Raiffeisen Markt - 50% auf alle Baumschul-Artikel, ohje! - spazieren am Biggesee, für mich kurz im Auto vom spazieren erholen und für die Liebste noch ein kurzer Besuch im Raiffeisenmarkt, sind wir dann mit aufkommendem Regen, zwei Apfelbäumen, einem Cornus und einem Johannesbeerstrauch Richtung Heimat gestartet. :>>
    Schön, so viel Platz im Alkoven...

    Hier ein paar Bilder vom Wochenende:

    oder als Link zur Galerie zum Durchklicken:
    Hier

  • Urlaub in Kroatien - Teil 3

    Hallo Herbst.

    Der richtige Moment um sich an die letzte Sommerurlaubsferienwoche in Kroatien zu erinnern.
    zur Erinnerung:
    HIER gibt es den ersten Teil vom Hinweg und vom Besuch im Nationalpark Plitvicer Seen,
    und HIER den zweiten Teil wo wir am Meer und auf Krk ankommen.

    OK, gelesen und Fotos geguckt?
    Dann geht es weiter. :)

    Nach einer zusätzlichen Übernachtung im Autocamp Pu??a auf Krk haben wir uns aufgemacht über die Brücke aufs Festland, über die Küstenstraße mit toller Aussicht erst Richtung und dann einmal durch Rijeka und weiter über Opatija bis nach Ičići ins Autokamp Opatija-Ičići.

    Das ist ein supergeiler Campingplatz!
    Am Berg gelegen, von einem Hauptweg abgehend schmale Terrassen immer ein Fahrweg und daneben Platz für Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil, viele hohe Bäume wo ich froh war über die tragbare Sat-Schüssel, einfache aber saubere Sanitäreinrichtungen, freies WLan auf dem ganzen echt großen Platz, das ganze leicht verwildert und gepaart mit dem Charme Jugoslawiens aus den 1980er Jahren.
    Dazu wo wir da waren wenig Gäste die sich sehr gut verteilt hatten.
    Fantastisch!

    Zum Campingplatz gehört auch ein Restaurant, der nächste kleine Supermarkt und Hafen sind nicht weit entfernt.
    Weil wir früh waren hatten wir einen ausgiebigen Spaziergang am Meer Richtung Opatija gemacht, am Dorf-Hafen, (Beton)-Strand, für Hunde natürlich verboten, und Yachthafen vorbei.

    Es gibt viele sehr schön renovierte alte Häuser, schicke Neubauten und die -früher sicher- wunderschöne und beeindruckende Villa Münz, und direkt daneben verfallene Plattenbauten aus Titos Zeiten.

    Im ganzen habe ich den Eindruck, besonders im Landesinneren, in Kroatien wird nichts abgerissen.
    Alte kaputte Häuser bleiben stehen, verfallen, und direkt daneben wird meist ganz schick neu gebaut.
    Seltsam ...

    Zurück auf dem Campingplatz kamen wir noch an einem wunderschönen alten Hymer 900 vorbei, es gab eine Kleinigkeit zu essen und einen schönen Abend unter Bäumen mit Blick aufs Meer.

    Den nächsten Tag blieben wir einfach stehen, haben es uns gut gehen lassen und die größte Aktivität war ein ausgedehnter Spaziergang am Meer lang durch Ika und bis kurz vor Lovran.
    Erwähnenswert fand ich den 'Hundestrand', das Foto mit dem Gitter an der Treppe. Wenigstens steht ein Schild dran.
    Gut, Strand in dem Sinn gibt es halt einfach nicht an diesem Teil der Küste, aber alle paar Kilometer mal so 20 - 30 Meter finde ich recht wenig, weil an allen anderen Stränden sind Hunde generell verboten.
    Nunja.

    Der Tag endete, Ihr dürft raten!, mit Wein, Bier, einem Happen zu essen, Blick aufs Meer und dem Zirpen von Grillen auf dem Campingplatz an unserem Wohnmobil. :)

    Nächster Tag, Fahrtag.
    Nur: wohin?
    Die Liebste möchte noch ein paar Tage Strand, mir ist es egal und Bill sowieso.
    Grobe Richtung: Westen. Logisch, da müssen wir eh hin, wir hatten ja nur noch ein paar Tage.
    Also Istrien.

    In 2004 und 2005 waren wir schon einmal auf dem Campingplatz BiVillage in Fazana, mit einer extrem leckeren Pizzeria mit toller Terrasse übrigens, in der Nähe von Pula, das ist da schon ganz nett. Aber das kannten wir dann schon und auf dem Weg in die Richtung sind wir links abgebogen nach Medulin

    Erster Versuch und sofort als OK befunden: das Autocamp Medulin
    Totales Kontrastprogramm zu den letzten Tagen. Strand. Touristen. Party. Gedöns. Ja echt! :)

    OK, wir waren von der 22-5 Uhr Campingplatzdisco und dem Standboulevard weit genug entfernt und darum war das auch nicht ganz so schlimm.
    Es folgten noch ein paar Tage gemütlicher Campingplatz / Strandurlaub, mit Sand!, eine kleine Bar und eine extrem gute und günstige Pizzeria gab es auf dem Platz, genau wie einen kleinen Laden für frisches Brot und leckeres Bier.

    Lustig übrigens: es gibt alle Getränke in Dosen, und da ist genau wie hier Pfand drauf.
    Allerdings haben wir nirgends Leergutautomaten gefunden, und auf Nachfrage erklärte man uns mehrmals das das Pfandsystem noch nicht funktioniert. Also ab in die Tonne.
    Abends gab es überall Einheimische die die leeren Dosen aus den Mülltonnen gesammelt haben......
    Seltsam! :)

    Der folgende Montag war dann auch schon wieder Abreisetag, der Schrank mit der dreckigen Wäsche war voll, und der erste und bis heute einzige Tag an dem unser Auto streikte.
    Das hatte wohl keine Lust auf Urlaubsende und wollte lieber noch in Kroatien bleiben, ich hätte mich da gerne angeschlossen.
    Schuld war die hintere rechte Stütze, die nicht mehr hochfahren wollte. Außer einem leisen Klack-Di-Klack von der Motor-Getriebeeinheit passierte nichts. Es folgte eine ca. einstündige Bastelpause, mit tatkräftiger Unterstützung der netten Campingplatznachbarn.
    Die Liebste bekam noch Kaffee und mir wurde beim auseinander bauen und feststellen der Stütze geholfen.
    Vielen Dank nochmals dafür!

    Es folgte eine komplett entspannte Fahrt durch Kroatien, Slowenien und Österreich auf hervorragend ausgebauten Straßen und danach als Kontrastprogramm die A8 / A9. Die deutschen Autobahnen waren auf der ganzen Reise die mit Abstand schlechtesten. Ende.

    Weil aber recht wenig Verkehr war sind wir an München vorbei bis nach Allershausen, übernachtet hatten wir am Sport & Freizeitpark an der Ampertal-Halle. Abschluß des Tages war ein gutes Essen und leckeres Bier in einem Lokal im Dorf.

    Am nächsten Morgen ging es erst zum Bäcker, dann zur Tankstelle, dann in den Stau auf der A9.
    Ein paar Kilometer hinter der Auffahrt begann eine ewig lange Baustelle, für die rund 130 km bis Nürnberg brauchten wir so gute drei Stunden, ohne Früstückspause, danach ging es zügig Richtung Heimat.

    Im ganzen ein entspannter Urlaub, viel gesehen, nette Leute kennengelernt, keine Probleme mit dem Wohnmobil und sicher nicht der letzte Besuch in Kroatien. Schön wars! :)

  • die Regierungserklärung der Frau Dreyer

    die Regierungserklärung der Frau Dreyer zum Thema Nürburgring kann man irgendwie recht kurz zusammenfassen.

    1. die Vorgängerregierung unter Beck hat Fehler gemacht, mit denen ich nichts zu tun habe, aber so etwas wird es mit mir nicht mehr geben.
    2. die Sachwalter haben -vielleicht- Fehler gemacht wo ich nichts zu sagen möchte und mit denen ich nichts zu tun habe.
    3. joa, euch allen viel Glück, alles Gute.

    und dieses emotionslose runterleiern einer -wahrscheinlich- von anderen geschriebenen Rede, faszinierend.

  • Blancpain Endurance Series - 1000 km Rennen Nürburgring - Sonntag

    Mit Verspätung die Bilder von Sonntag.

    Was gibt es Ende September morgens in der Eifel?
    Nebel, genau.
    Nach einem ersten Blick aus dem Fenster war mir eigentlich klar das das erste Rennen, die 2 Liter Formel Renault, um 8.40 Uhr nicht pünktlich starten würde.

    Darum gab es erst einmal einen Kaffee und einen kurzen Blick was da denn für eine Schönheit in der Parklücke vor mir steht. :)
    Straßenzugelassen, aber komplett mit Käfig und Helm im Auto.

    Um 8.45 Uhr war ich auf der Tribüne, die Rennstrecke im Nebel. Gegen 9 Uhr wurde das Formelrennen endgültig abgesagt, die Autos fuhren eine Runde aus der Startaufstellung bis das Fahrerlager.
    Um kurz vor halb 10 kamen die Lamorghinis aus der Boxengasse und fuhren tatsächlich in die Startaufstellung. Überraschung!?!
    Eine noch größere Überraschung war für mich allerdings, das der Rennleiter tatsächlich das Rennen gestartet hat, das halte ich bis heute für komplett unverantwortlich.
    Gestartet insofern, das rundenlang hinter dem Safetycar hergefahren wurde, zwischendurch wurden ein paar Runden frei gefahren, die letzten Runden wegen viel Regen wieder hinter dem Safetycar.
    Die Fotos geben die Sichtverhältnisse ziemlich genau wieder.

    Weil mir das zu blöd war, bin ich wieder ins Wohnmobil, Kaffee und Kuchen, also frühstücken.
    Pünktlich zum 1000 km Rennen verzog sich der Nebel zum größten Teil, dafür war es extrem naß.
    Entsprechend gab es die ersten Dreher schon auf dem Weg in die Startaufstellung...

    Gestartet wurde auch hier hinter dem Safetycar, nach ein paar Runden wurde das Rennen frei gegeben und in den nächsten Runden entwickelte sich eine muntere Dreherei :)
    Es entwickelte sich ein durchaus spannendes Rennen bei zum Schluß abtrocknender Fahrbahn und, noch eine Überraschung, Sonne!

    Einen sehr guten Rennbericht gibt es wie immer bei gt-eins.de , präzise HIER

    Zum Schluß noch ein paar Bilder aus dem Parc Ferme nach dem Rennen, 6 Stunden Fahrzeit sieht man den Fahrzeugen schon an.

    Insgesamt ein schönes Wochenende, schade das es die Veranstaltung in dieser Form nächstes Jahr nicht mehr gibt.
    Wenn es nächstes Jahr überhaupt Veranstaltungen am Ring gibt, angeblich gibt es ja bis heute mit keinem Veranstalter Verträge für nächstes Jahr.
    Zu dem Thema, und zum ganzen Drama am Nürburgring, empfehle ich wie immer den Herrn Hahne.

    Und weil ich nicht weiß ob ich dieses Jahr noch mal zum Nürburgring komme hab ich mich traurig verabschiedet.
    Tschö, Ring!

    Links zu den Bildgalerien zum durchklicken:
    Samstag
    Sonntag

  • Blancpain Endurance Series - 1000 km Rennen Nürburgring - Samstag

    Geplant war der Besuch der Veranstaltung seit über einem halben Jahr, eigentlich als eintägiger Besuch am Sonntag. Da die Liebste allerdings so nebenbei sagte, ich solle doch Samstag schon fahren war ich ja sehr schnell überzeugt.
    Der Plan war, um 11.45 Uhr auf der Tribüne zu sitzen zum ersten GT4 European Series Rennen.
    Mit Liesette, dem Las Moras Racing Team, dem letztjährigem Eifelblitz und überhaupt. :)

    Grundsätzlich machbar, morgens halt eine Stunde früher aufstehen, das Nötigste auf der Arbeit erledigen, und weg. Passt normalerweise um gegen halb 10 vor Ort zu sein.

    Problem 1: der Chef erklärt mir Mittwochs schon das ich um 9 Uhr bei einem Kunden etwas ausliefern muß. hahaha.
    Problem 2: der Chef fragt wann ich denn fahren wollte. Nachdem er mir erklärte das ich morgens auch noch kurz bei einem Kunden Ganzweitweg was abliefern muß. Hurra!

    In Verbindung mit der circa 30% längeren Fahrzeit durch das, nun gut, nicht allzu schnellste Wohnmobil in den Anstiegen der Eifel und einem nochmals etwas vorgezogenem Wecker, also halb 4, stand ich tatsächlich um 11.15 Uhr auf dem recht leeren großen Parkplatz hinter dem überflüssigen Lindner Hotel und neben dem verschimmelten Eifeldorf Grüne Hölle. 5 Euro Parkgebühr ärmer und mit der Ermahnung dort nicht zu übernachten durfte ich mich an das unterste Ende des fast leeren Parkplatz neben ein anderes Wohnmobil stellen.

    Den gepackten Rucksack nehmen, zur Tribüne gehen, Ticket kaufen, erfahren das es KEINEN Zeitplan und KEINE Starterliste gibt, das ist mir in 40 Jahren Motorsport live noch nie passiert, den einlaminierten Zeitplan der Frau an der Kasse mit dem Telefon knipsen (sah man natürlich nichts drauf wegen Lichtreflektion), Kaffee kaufen und bis zur tatsächlich geöffneten T4a (Mercedestribüne) gehen war quasi eine Bewegung und so saß ich pünktlich zur Einführungsrunde um 11.45 auf der Tribüne. Perfekt! :)

    Trocken, Sonne, fast schon warm, Kaffee, Kekse und ein spannendes Rennen waren die erste Belohnung für das frühe Aufstehen. :)
    Ein paar Fotos und HIER das Ergebnis des ersten Rennens.

    Nach dem ersten Rennen ein Abstecher ins Fahrerlager.
    Aktuelle und kommende Fahrzeuge der Lamborghini Super Trofeo Europe, Team Trucks, besonders den komplett in Karbon Optik folierten Pirelli Truck fand ich cool, und den Parc Ferme des ersten GT4 Rennens gab es zu sehen.

    Dazu etwas Übertragungstechnik, eingepackte supergeheime Bentleys, mehr Lambos, GT3 Aston Martin für das kommende Rennen, unverschämte Preise für WLAN und Bremsscheiben die wesentlich größer sind wie eine durchschnittliche Pizza. :)

    Das 'Pre-Qualifying Practice', was für ein schöner Begriff für 'freies Training', hab ich zum Teil im Fahrerlager vertrödelt, von der rückseitigen Fahrerlagertribüne oder vom Boxendach aus angesehen. Wenig spannend und so bin ich vor Ende in den Beck°Gedenk Boulevard rüber um mir die angekündigte Simracing Ausstellung mal anzusehen.

    Aber hallo!
    Zum einen habe ich da noch nie so viele Menschen gesehen. Zum anderen gab es echt viel Interessantes zu sehen.
    RC-Modell Autos in verschiedenen Größen, zwei große aufgebaute Rennstrecken für diese und Platz für die Teilnahmer auf der einen Seite der ungenutzten Arena mittendrin, auf der anderen Seite Simulatoren auf PC Basis und Zubehör für Playstation und Xbox von verschiedenen Herstellern.
    Da kommen mal ganz andere Leute zum Ring und hoffentlich auch in Verbindung zum realen Rennsport!

    Glanzlicht war natürlich ein ausgefahrenes Turnier auf 24 identischen Simulatoren, übertragen auf die große und normalerweise auch ungenutzte Videoleinwand. Sehr cool!
    Mehr Informationen gibt es zum Beispiel HIER oder HIER.
    Insgesamt sehr gelungen, hoffentlich gibt es da eine Wiederholung von.

    Zurück zum realen Rennsport!
    NATÜRLICH hatte es in der Zwischenzeit angefangen zu regnen, hallo Eifel!
    Pünktlich zum Start des ersten Rennens der Lamborghini Blancpain Super Trofeo saß ich auf meinem Lieblingsplatz, T4 ziemlich weit links oben vor dem Geländer in der 2. Reihe. Trocken. :)

    Das Rennen wurde hinter dem Safetycar gestartet, sehr schick übrigens wie oben schon mal auf einem Foto zu sehen, natürlich auch ein Lamborghini, und in dem Moment wo die Jungs frei fahren konnten stand natürlich der erste im Kies.

    Ein ganz großes Lob an alle Helfer und Streckenposten, Treckerfahrer, Abschlepp- und Krankenwagenbesatzungen.
    So schnell und präzise wie die gearbeitet haben, da können sich manche höherklassigen Veranstaltungen mal was von absehen.
    Zum Beispiel ein Auto im Kies in der ersten Kurve, nach einer Minute hing der am Haken des Schlepptreckers, nach zwei Minuten stand der hinter der Leitplanke, nach drei Minuten war der Rettungswagen da und der Fahrer versorgt und nach fünf Minuten spätestens stand das Auto auf dem Abschleppwagen. Super! Perfekte Organisation. Und das nicht einmal, sondern den ganzen Samstag und Sonntag.

    Insgesamt auch ein schönes Rennen auf abtrocknender Fahrbahn, anschließend etwas Arbeit für Reifenstapel und Streckenbegrenzung wieder zu befestigen ... :)

    Anschließend gab es das zweite Rennen der GT4 Autos, vom Start an sehr spannend bis leider der Porsche von Viebahn/Sanders bei einer etwas optimistischen Aktion umgedreht wurde. Anschließend konnte man schön mal so eine Ginetta fliegen sehen, beeindruckend.
    Rennberichte dazu gibt es übrigens zum Beispiel HIER

    Als letzte spannende Veranstaltung zum Schluß des Tages auf der Rennstrecke das Qualifying für das Blancpain Endurance Series 1000 km Rennen morgen.
    Aktueller Zustand: mittelgrau, aber man sieht noch die Burg.

    Grundsätzlich gilt: es werden drei mal 15 Minuten gefahren, zwischendurch 5 Minuten Pause zum Fahrerwechsel. Jeder der drei Fahrer pro Auto muß einmal raus, die schnellste Zeit pro Auto wird gewertet.
    Die ersten 15 Minuten waren noch trocken, hat dem Nissan #35 aber trotzdem nicht geholfen... :)
    Extrem beeindruckend: der Sound der Bentley Continental GT3!
    Die habe ich das erste mal live gesehen und das sind schon von Optik, Erscheinung und Sound beeindruckende Autos.
    Und die Nissan natürlich.
    Der Rest ist so 'gewöhnliche' GT3, wenn das denn überhaupt geht. Auffällig: es war kein einziger Porsche mehr dabei, da wird es echt Zeit um das neue Modell zu homologieren.
    Der zweite und dritte Durchgang war dann sehr nass und wenig spannend.

    Zum Schluss, ich war dann auch schon über 14 Stunden auf den Beinen und etwas müde, nochmal in den Beck°MillionenGrab Boulevard, da waren gerade Interviews unter anderem mit Marc Hennerici, selbst Rennfahrer und beim ADAC verantwortlich für die Durchführung dieser Simrace Expo.
    Das Mädel auf dem dritten Foto hatte übrigens den am meisten fotografierten Po des Tages.
    Ich hab mir dann noch den Start des zweiten Halbfinales des Simrace Turniers angesehen und habe mich dann in mein Wohnmobil verdrückt.
    Müde war ich, und einen Schlafplatz brauchte ich ja auch noch.
    Auf dem Weg zum Parkplatz kam ich zwangsweise an diesem verschimmeltem Eifeldorf Grüne Hölle vorbei. Die Fotos sind von Samstag abend, circa 19.30 Uhr, kein, aber auch wirklich ausser mir gar kein Mensch da und alles dunkel außer dem Eingang in das zweite Lindner Hotel hier.
    Ist da so grundsätzlich alles geschlossen?
    Ich dachte wenigstens an den Wochenenden wäre da irgend etwas geöffnet.
    Nunja.
    Zu den Anfangs zwei Wohnmobilen hatten sich noch drei andere gesellt, die hatten den Hinweis von wegen nicht da übernachten aber scheinbar nicht verstanden und die standen Sonntag noch genau so da. Hätte ich auch gemacht, aber ich wollte ja noch zum Brünnchen. :)

    Das war gar keine Überlegung, der schöne große Parkplatz am Brünnchen lädt ja quasi zum Übernachten ein.
    Also dahin.

    12

    Den Platz hatte ich dann allerdings gegen halb 10 abends doch wieder verlassen.
    Zu den laufenden Stromgeneratoren hatte ich ja schon Abstand gelassen, die paar Autos auf der Straße hatten auch nicht gestört, aber dann kam nach mir noch ein Wohnmobil und stellte sich 20 Meter vor mich. Dann kam noch ein Wohnmobil und stellte sich auch dort hin, neben das erste, die kannten sich.
    Und hatten es sich bequem gemacht. Und laut erzählt. Und noch etwas lauter erzählt.
    Und nachdem die 6 oder 7 Leute da eine halbe Stunde am Stück 'für dich soll es rote Rosen regnen' gesungen hatten, wenn man das so nennen kann,
    bin ich ins Gewerbegebiet nach Meuspath gefahren und habe da fantastisch geschlafen. :)

  • Urlaub in Kroatien - Teil 2

    ok, weiter geht es mit dem Urlaubsbericht.

    Nachdem wir Freitag im Nationalpark Plitwicer Seen waren und Samstag den ersten Erholungstag auf dem Campingplatz eingelegt hatten, ihr könnt es HIER nochmal nachlesen wenn Ihr wollt, sind wir also Sonntag Vormittag Richtung Küste gefahren.
    Im Campingplatz Mini-Markt hatten wir noch etwas Brot und Käse für den Tag gekauft und dann ausgecheckt.
    Über die D1 ging es Richtung Süden nochmal mit wunderbarer Aussicht am Nationalpark vorbei und dann rechts rum auf die D52 Richtung Küste.

    Die Fahrt ging über ein paar Serpentinen rauf auf eine Hochebene. Wenige kleine Dörfer, viele Berge drum herum und eine unbeschreibliche Landschaft. Einfach schön. Auf Grund fehlender Parkmöglichkeiten, bzw. von mir zu spät als solches erkannter, gibt es da allerdings leider keine Fotos.
    Auf halber Strecke gab es ein spätes Frühstück nachdem wir kurz vor Otočac einen großen Parkplatz in einem früheren Gewerbegebiet angesteuert hatten.

    http://goo.gl/maps/4TV25

    natürlich gab es auch ein Hundegassi.

    Weiter ging es über die D50 und anschließend D23 an der Festung Nehaj vorbei über Serpentinen von rund 700 Meter Höhe nach Senj auf Meereshöhe.

    Der erste Parkplatz im Ort (Übernachten für Wohnmobile verboten, wie auf allen öffentlichen Parkplätzen) war unserer und so kam es zur ersten Begegnung mit toller Aussicht, dem Meer und ein paar Harleys. :)

    Die kroatische Küste in diesem Gebiet, das wusste ich vorher einfach nicht, ist extrem bergig.
    20 Meter vom Wasser weg und der Berg beginnt, oder gerne auch schon im Wasser. :)

    So sind wir die über die Küstenstraße, die faszinierende Ausblicke bietet, die Kvarner-Bucht von Senj Richtung Norden gefahren, auf der Suche nach einem schönen Campingplatz. Die gab es, zum Teil allerdings sehr klein und abenteuerlich am Berg gelegen, und weil es noch früh am Tag war sind wir weiter nach Norden und dann über die Brücke nach Krk gefahren.

    Der erste Blick auf der Insel bot Aussicht auf einen Campingplatz mit frei stehenden Wohnwagen und Wohnmobilen auf einer Wiese, direkt am Wasser. So ein, von mir bevorzugter, 'stell-dich-hin-wo-du-willst' Platz.
    Das der unser endgültiges Ziel wurde, war uns allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. :)
    Wir hatten vorab ein paar Campingplätze ausgesucht, natürlich nichts gebucht, und waren guten Mutes Anfang Juni da irgendwo einen schönen Platz zu bekommen.
    VERGISST ES!
    Die ganzen Campingplätze, die ganze Insel, war so was von voll mit diesen dämlichen Touristen, unglaublich! :D

    Der erste und dritte Campingplatz wo wir waren, große Plätze, hatten jeweils noch 2 Parzellen in der letzten Reihe frei, so 4 x 8 Meter groß.
    Mit ausgestreckter Hand könnte man dem Nachbarn das Essen vom Tisch wegnehmen und für die Fahrräder abzunehmen müsste man vorfahren. Vielen Dank!
    Vom zweiten Platz wo wir waren sind wir kommentarlos wieder gegangen, riesengroß, über 600 Plätze und rappelsvoll. Unglaublich.
    Auf dem vierten Platz, der war uns eigentlich schon viel zu teuer, dafür mit Swimmingpool, Animation und Gedöns, wurden wir von der Frau an der Anmeldung doch etwas ausgelacht bevor Sie uns sagte das der Platz bis Mitte September ausgebucht wäre.

    An dem Tag hatte es so locker über 30 °C, und nachdem die Liebste, ich und der Hund dann schon vier mal ausgestiegen und durch die Hitze über asphaltierte und betonierte Campingplätze gelaufen waren, etwas genervt mittlerweile, hatten wir uns überlegt von der Insel wieder runter zu fahren, mit einem letzten Versuch am dem Campingplatz den wir zu allererst von der Brückenzufahrt schon gesehen hatten.
    Dort wollten wir im Zweifelsfall nur eine Nacht bleiben und am nächsten Tag weiter fahren, wir waren so genervt von dieser Insel!

    Wir sind dann für eine ganze Woche auf dem tollen Campingplatz Autocamp Pušća geblieben.

    Türe auf, etwas steinige Wiese, und 20 Meter weiter das Meer, so gefällt mir das!

    Krk hat auch einen Flughafen. Das das so ist und wir genau in der Anflugschneise stehen, hatten wir dann allerdings erst nach zwei Tagen festgestellt. Und eine Frequenz von null bis drei kleine Flieger am Tag fanden wir dann akzeptabel. :)

    Hier ein paar Fotos vom Campingplatz:

    Auf dem Platz gibt es auch einen Mini-Markt, allerdings wirklich nur mit dem Notwendigsten, also frischem Brot, Bier, einem sehr guten kroatischem Weinbrand, Wasser und ein paar Konserven (naja, schon noch etwas mehr :) ), zum einkaufen waren wir einmal Richtung nächstes Dorf zu einem großen Supermarkt an der Hauptstraße gefahren, flächendeckend WLAN für unverschämte 12 € die Woche, und ein schönes Restaurant mit echt leckerem Essen. Also alles was zum erholen nötig ist.

    Zwischendurch wurde es mal so stürmisch das ein paar Markisen weggeflogen sind. Wir waren am Auto und konnten zeitig alles sichern und haben uns nichts weiter dabei gedacht. Nach einer Woche wollten wir den folgenden Sonntag weiter fahren, hatten alles ein- und aufgeräumt, WC und Abwassertanks geleert, und kurz vor dem abfahren sah ich jede Menge Wohnwagen auf dem Parkplatz vor der Brücke zum Festland stehen, das 4.letzte Bild.
    Der Grund war: wegen zu viel Wind war die Brücke für Wohnwagengespanne, Wohnmobile, leere LKW und Busse gesperrt. Schön!
    Sind wir halt noch einen Tag länger geblieben.
    Ich liebe Wohnmobil-Urlaub. :)

  • der Hund, der Hund

    guckst Du HIER.

    bittedanke.
    :)

  • wollen Holzmöbel kaufen?

    mal kurz zwischendurch:
    bedingt durch eine Überkapazität Europaletten hätte ich gerade eine 2 Sitzer Holzbank abzugeben.
    Interesse irgendjemand?

    neeeee, nur abholen, das Ding wiegt so ~ 45 kg, kein Versand. :)

    http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/2-sitzer-bank-palettenmoebel/230941817-87-1587?ref=search

  • jaja

    der zweite Teil vom Urlaub sollte eigentlich lange hier stehen, aber der Hund ist krank.
    und das macht gerade gar keinen Spaß und darum kann das gerade noch ein paar Tage dauern.

    aber doof ist das schon.
    :/

  • Urlaub in Kroatien

    hallo!
    3 Wochen, 2950 km Fahrstrecke, 335 Liter Diesel.
    Das sind die Zahlen des Urlaubs. :)

    Und das die Fotos.

    Erstes Tagesziel war Passau, bis dahin sind wir, bis auf einen ganz dicken Stau der uns locker 1 Stunde gekostet hat, eigentlich ganz gut durchgekommen. Der angefahrene Stellplatz an der Waldschänke war auch als möglicher Stellplatz zu erkennen und auch im Wald, leider ziemlich runtergekommen und vor allem war das Lokal geschlossen. Also sind wir in die Stadt gefahren und haben an einem Seitenarm der Donau auf einem kostenlosen Wohnmobil Stellplatz übernachtet.
    Der fahrende Bäcker am nächsten Morgen war schneller wieder weg wie wir Schuhe angezogen hatten, und so ging es nach einem Vollservice an der nächsten Tankstelle (tanken, Autobahn-Vignette für Österreich und Brötchen) wieder auf die Autobahn.
    Nach einer problemlosen Fahrt auf ganz hervorragenden und relativ leeren Autobahnen quer durch Österreich, Slowenien (billigste Ticket 7 Tage=15 €, also total 30 € für ~ 5-6 Stunden Fahrt durch das Land hin und zurück, soviel zum Thema Autobahnmaut) und Kroatien (Maut nach km gerechnet) , und einer anschließenden etwas mehr abenteuerlichen, weil über 'adriatic highway' (also, schmale Landstraße :) ) führenden Fahrt ab Karlovac war unser zweites Tagesziel das Autokamp Korana in der Nähe der Plitwicer Seen.
    Das Autocamp ist einer dieser tollen 'stell-dich-hin-wo-Platz-ist' Campingplätze, und so war unser erster Platz in Kroatien mitten auf der grünen Wiese am Rand des Camps mit grandioser Aussicht und circa 30 Meter tiefer floss die Korana, hier allerdings noch als sehr langsam fließender, aber sehr sauberer Fluss.

    Am nächsten Tag, nach ausschlafen, Brot- und Brötchen kaufen im Campingplatz eigenen Mini-Markt und in Ruhe frühstücken, ging am späten Vormittag die Fahrt zum eigentlichen Nationalpark. Die Fahrt dorthin, nur 6 km, war eigentlich schon spannend, sehr bergig und damit nichts für das Wohnmobil :) und weil voll besetzte Busse und große LKW definitiv besser motorisiert waren und den Weg scheinbar auswendig kannten.
    Und natürlich wussten, das hinter der nächsten Kurve niemand entgegen kommt. hmmm...
    Wir hätten auch vom Campingplatz kostenlos mit dem Bus zum Park fahren können, das ist inklusive, aber nur morgens um 8 Uhr hin und nachmittags um 17 Uhr wieder zurück. Das war erst mal viel zu früh, und zum anderen hätten wir Bill, unseren Hund, da nicht mitnehmen können. Also selber fahren.
    Am Nationalpark gibt es genug große Parkplätze, alles ist super organisiert und ausgeschildert, wie in allen Urlaubsgebieten in Kroatien in Kroatisch, Englisch, Italienisch und Deutsch, und dann, das erste Foto, der erste Blick auf Wasserfälle und Seen, großartig! ganz fantastisch! eigentlich unbeschreiblich. :)

    Das zweite Bild zeigt aber auch schon das Problem unserer ersten Stunden in dem Park, nämlich sind vor uns scheinbar 28 Busladungen Touristen angekommen und zusätzlich hatten mindestens 5 Schulklassen Ausflugstag. :/
    Man kann es sehr schön sehen, auf dem schmalen Steg gehen Leute in beide Richtungen. Die Wege in dem Park sind fast alle künstlich angelegt und mindestens die Hälfte, gefühlt viel mehr, sind Holzstege über dem Wasser.
    In teilweise interessantem Zustand und maximal 1,5 Meter breit.
    Und Geländer an Treppen, Steigungen und Abgründen sind grundsätzlich überbewertet. :)

    So ab 2 Uhr Nachmittags wurden das merklich weniger Menschen im Park, die ganzen Schulklassen und auch die asiatischen Touristen, die im übrigen nicht weniger Lärm gemacht haben wie die Schüler zwischen 10 und 14 Jahren (geschätzt), waren abgezogen, und so wurde das ein sehr schöner Tag an den Seen und Wasserfällen.
    Die Tafeln, die an jedem See stehen, zeigen die tatsächliche Höhe über NN (Normalnull), die Größe des Sees und die Tiefe an.
    Total sind wir rund 130 Meter in die Höhe gelaufen, wie viele km weiß ich gar nicht, aber wir waren rund 5 1/2 Stunden zu Fuß unterwegs, mit einer längeren Pause an der Anlegestelle der E-Boote, weil wir erst einmal die ganzen Schüler und Touristengruppen abgewartet hatten.
    Mit der anschließenden Rückfahrt, mit einem echten Unimog-Zug mit zwei Anhängern hinten dran, vom oberen Zulauf zum Eingang 1 wo unser Auto stand waren wir insgesamt rund 7 Stunden in dem Park unterwegs, und das würde ich sofort noch einmal machen!


    Die letzten Fotos sind auf dem Rückweg vom Unimog-Wedeplatz zum Eingang oberhalb der Schlucht entstanden.

    Zurück auf dem Autocamp Korana haben wir uns wieder einen schönen Platz im Grünen gesucht. Die Leute rechts neben dem Wohnmobil waren Ungarn, quasi auf Durchreise, am nächsten Morgen waren die schon wieder weg, und der Meinung ich als direkter Nachbar quasi muß mal den selbst gebrannten Schnaps probieren. Boah! Saulecker, aber irgendwie waren die alle 4 am lachen das ich den nicht so direkt und am Stück wegkippen konnte. Was für ein scharfes Zeug. Aber lecker. :)

    In der Nähe stand ein wunderschöner, angeblich komplett originaler VW T2 Bus als Camper, wunderschön!
    Die selbst gebaute Sat-Schüssel Plattform ist nicht die aller schönste, steht aber gerade, funktioniert und hält.
    An dem Platz haben wir dann noch einen Ruhetag eingelegt und Sonntags drauf ging es dann weiter zur Küste.
    Bill ist schon mal vorgelaufen. :)

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